MODEHAUS WILMINK
Gerhard Wilmink, Kaufmann und Kürschnermeister, eröffnete am 1. April 1890 ein Geschäft für Hüte, Mützen und Schirme, im Haus Röwenstrunk in der Wilhelmstraße.
Nach 1907 wurde das Geschäft in das Nachbarhaus des Drogisten Robert Borbeck verlegt.
1911 konnte Gerd Wilmink, das Geschäftshaus von P.D. Wever in der Grünestraße 1 erwerben. 1913 wird eine Filiale in der Poststraße eröffnet die aber im ersten Weltkrieg wieder geschlossen werden muss. Nach dem Tode von Gerhard Wilmink, 1924, übernimmt dessen Wwe. Anna, geb. Tusch, das Geschäft, das von Sohn, Kürschnermeister Emil Wilmink, geführt wird.
1930 war das Haus zum Verkehrshindernis geworden und musste umgebaut werden.
1944 wurde eine Fliegerbombe im Saley abgeworfen, die Druckwelle zerstörte viele Scheiben in der Innenstadt, so auch am Haus Wilmink. Auf Grund des allgemeinen Materialmangel, konnten die zerstörten Scheiben erst nach dem Krieg ersetzt werden.
1948 tritt der Sohn Gerhard Wilmink ins Geschäft ein und führt die Kürschnerei.
Durch den immer stärker werdenden Verkehr nach dem Krieg, wurde das Haus Wilmink wieder zu einem Verkehrshindernis. 1953 wurde das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Nach dem Tod von Emil Wilmink 1973 übernehmen Gerd Wilmink und seine Frau Gerda das Geschäft.
1989 tritt Kürschnermeister Jörg Wilmink in vierter Generation in das Unternehmen ein.
Das Geschäft "Modehaus Wilmink" schließt zum 31.08.2012.