Modellbahn Grünestraße - Heimatkreis Plettenberg e. V. - Heimatkreis-Plettenberg

Heimatkreis Plettenberg e. V.
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Modellbahn Grünestraße
DIE PKB-MODELLBAHN GRÜNESTRAßE UND OBERSTADT UM 1940 VON HEINRICH GÖTZ
(FRÜHER PLETTENBERG)

Im Sommer 1968 verzog der Plettenberger Schreinermeister Heinrich Götz mit Familie, Werkzeug und Maschinen nach Flintbek bei Kiel, um dort den Holzarbeitsbereich der Behinderten-Werkstatt zu leiten.
Im Advent 1970 wünschte sich der vierjährige Sohn Ekkehard eine Eisenbahn.

Vater Heinrich kaufte einen Schienenkreis mit Lokomotive, Güter- und Personenwagen und schon dampfte eine Spielzeugeisenbahn unter dem Bett des Jungen hervor. Diese Bahn wurde dann schnell erweitert und neben der Leitung des Posaunenchores auch zur Freizeitbeschäftigung des Vaters. Aus einer Lok wurde schnell ein ganzer Fuhrpark und die gesamte Anlage wurde auf das Format „Plettenberger Kleinbahn“ getrimmt. So entstand ein Nachbau von Heinrichs Geburtshaus an der Grünestraße, an dem vorher die Kleinbahn vorbeifuhr und alle Nachbarhäuser und Fabriken folgten, bis die ganze Strecke vom Düppenhaus bis Dunkels Mühle als LGB Bahnanlage im Garten des Eigenheimes aufgebaut werden konnte. In jahrelanger Arbeit folgte das Maiplatz-Rund und schließlich der Bahnhof Oberstadt bis zur „Schwarzen Brücke“. (der Stationsvorsteher des Bahnhofs Oberstadt war Heinrichs Großvater gewesen, was sein Sachintereße erklärte). „Klein Plettenberg‘ ist nach dem Zusammenbau die größte Modellbahnanlage Schleswig-Holsteins geworden!

Im Jahr 2000 konnte der Erbauer wegen eines schweren Rückenleidens seine Bauten und Fahrzeuge nicht mehr einwintern und pflegen und wollte sie verschenken. Im MME Lokschuppen war nicht genug Platz und über den Heimatkreis mit Archivarin Martina Wittkopp-Beine und Bürgermeister Walter Stahlschmidt gab es eine Heimstatt, den Dachboden der Hallenschule in Plettenberg Eiringhausen. In fast zwei Jahrzehnten wurde in viel Eigenarbeit mit den beiden Freunden Konrad Müller und Peter Kursawe der Dachraum isoliert, mit Großtischen versehen, maßstabsgerecht kartiert, elektrifiziert und bei vielen Rückschlägen immer wieder repariert. Dabei gab es Zwischenzeiten, in denen die Anlage gebrauchsfertig war.

Nach der neuen Dacheindeckung des Schulgebäudes und einer separaten Elektrifizierung der Modellanlage im Jahre 2017 kann sie jetzt wieder besucht werden: am ersten Mittwoch und am dritten Mittwoch im Monat und zwar jeweils von 16:30 bis 18:30 Uhr.
Gruppen ab vier Personen können einstündige Sonderzeiten vereinbaren - telefonisch bei Fritz Schulz 02391-4283.
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